Die Christuskirchengemeinde eröffnet auch in diesem Jahr ab Palmsonntag zwei Wochen lang einen „Ostergarten“. An vielen Stationen im Kirchgarten und in der Christuskirche können große und kleine Besucher:innen das Ostergeschehen sinnlich erfahren. Manche Stationen– wie z.B. der Friedensgarten – werden im Laufe der Zeit wachsen, wenn die Besucher ihn mit selbstgebastelten Friedenstauben bestücken. In der Kirche warten rund 20 weitere Stationen: beispielsweise ist eine Abendmahlstafel aufgebaut, an der der Besucher in die Rolle der Jüngerinnen und Jünger beim letzten Mahl schlüpfen kann, es gibt QR-Codes für einen Osterpodcast,  man kann Palmsträußchen binden, Kreuze basteln, beim Bilderbuchkino die Ostergeschichte lesen,  meditative Texte auf sich wirken lassen, Ostergrüße an liebe Menschen versenden und vieles mehr. „Wir freuen uns, wenn große und kleine Besucher:innen mit viel Freude das Ostergeschehen in unserem Ostergarten erleben“ sagt Pfarrerin Jana Koch-Zeißig. Die Stationen sind individuell begehbar und ohne Anmeldung täglich kostenfrei von 9-17 Uhr geöffnet. In der Kirche sind FFP2 Masken zu tragen. Weiter Infos www.christuskirche-fulda.de

Fulda – 80 Delegierte trafen gestern Abend in der Haunehalle in Burghaun wichtige Entscheidungen für die Zukunft der evangelischen Kirche in der Region. Die Finanzen für die Jahre 2021 und 2022 und Wahlen standen im Mittelpunkt der Kirchenkreissynode Fulda. Der Vorsitzende Andreas Maraun freute sich, die Synodalen wieder persönlich begrüßen zu können, nachdem die letzten Synoden digital stattgefunden hatten. 

Die Synode wählte neue Vertreterinnen und Vertreter in die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Pfarrerin Jana Koch-Zeißig von der Christuskirche, der Rechtsanwalt Andreas Maraun und die Gemeindepädagogin Katharina Meyer werden als Delegierte in das oberste Entscheidungsgremium der Landeskirche entsendet. Als Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden Pfarrerin Anke Mölleken, Janine Frisch und Bernd Volkert gewählt. Die Wahlperiode beträgt sechs Jahre, die Arbeit der neuen Synodalen beginnt mit der Frühjahrssynode im Mai 2022 in Hofgeismar.

Doppelhaushalt verabschiedet

Der Leiter des Kirchenkreisamts, Uwe Bornscheuer, stellte die Wirtschaftsplanung der nächsten beiden Jahre vor und warb um einen positiven Beschluss. „Mit einem Haushaltsvolumen von 2,3 Millionen Euro wollen der Kirchenkreis und seine 27 Gemeinden ihre vielfältigen Aufgaben und Angebote finanzieren“, sagte Bornscheuer. Erstmals gesondert ausgewiesen wurde ein Haushalt für das Diakonische Werk Fulda. Er hat ein Volumen von rund 2,6 Millionen Euro. In den kommenden Jahren werde die Synode finanzpolitische Entscheidungen für die Arbeit des Kirchenkreises treffen müssen, so Bornscheuer. Der Synodale Peter Hallier sprach von einer Herkulesaufgabe für den Kirchenkreis. Die Synodalen beschlossen den Gesamthaushalt mit einem gemeinsamen Haushaltsvolumen von fast fünf Millionen Euro.

Popkantorat für Petersberg

Pfarrerin Tina Oehm-Ludwig berichtete, dass sich die Neuaufstellung der kirchenmusikalischen Arbeit der Landeskirche positiv auf den Kirchenkreis Fulda auswirke. Die Stelle der Bezirkskantorin, die mit Brigitte Lamohr besetzt ist, bleibe erhalten. Hinzu komme eine Stelle für Popularmusik in Petersberg, die künftig für die Region Süd zuständig sein solle.

Diskussionen über Besetzungsverfahren für Pfarrstellen

Für rege Diskussionen unter den Delegierten sorgte ein Antrag der Christuskirche zur Abschaffung der Besetzung von Pfarrstellen auf Vorschlag der Bischöfin. Kirchenvorsteher Dr. Torsten Knoll begründete den Antrag mit der mangelhaften Transparenz bei der Besetzung der Pfarrstelle in der Christuskirche. Das Verfahren der Besetzung von Pfarrstellen durch die Bischöfin stamme aus den sechziger Jahren und sei nicht mehr zeitgemäß, argumentierte Knoll. Pröpstin Sabine Kropf-Brandau machte deutlich, die Landeskirche habe die Defizite erkannt und stellte ein geändertes Verfahren in Aussicht. Die Delegierten stimmten schließlich einem geänderten Antrag an die Landessynode zu, der größere Transparenz und bessere Kommunikation mit den Gemeinden bei künftigen Besetzungen von Pfarrstellen durch die Bischöfin vorsieht.

Höhere Mindeststandards für die Jugendarbeit

Kreisjugendpfarrer Maximilian Weber-Weigelt und Theresia Vonderau brachten einen weiteren Antrag in die Synode ein. Sie kritisierten, dass die Landeskirche lediglich eine Stelle für Jugendarbeit als Mindeststandard pro 25.000 Mitglieder vorsehe. Damit sei die Gefahr groß, dass bei großem Spardruck bei den Kirchenkreisen an den Stellen für die Jugend gespart werden könnte. Die Kreissynode Fulda stellte sich mehrheitlich hinter diesen Antrag und fordert die Landeskirche auf, die Mindeststandards in diesem Bereich zu erhöhen.

Die evangelischen Kirchengemeinden des Kooperationsraums Fulda Mitte laden Familien am Samstag, 11. September, um 10.30 Uhr zu einem Tauffest unter freiem Himmel ein. „Wir planen einen fröhlichen Open-Air-Gottesdienst, in dem jedes Kind individuell getauft wird,“ sagen Pfarrerin Jana Koch-Zeißig, Pfarrer Stefan Bürger und Pfarrer Dr. Michael Grimm. „Auf dem Gelände des Kanu-Clubs haben wir einen besonders schönen Ort direkt am Wasser finden können,“ freuen sich die drei.

Auf dem Gelände des Kanu-Club-Fulda

Das Tauffest richtet sich an Familien und Alleinerziehende mit kleinen Kindern bis zu sechs Jahren.  Die gemeinsame Taufe von Geschwisterkindern ist ebenfalls möglich. Den Gottesdienst gestaltet das Pfarrteam gemeinsam mit Musikern und Musikerinnen und mit Beteiligung der Tauffamilien. Taufpate kann sein, wer Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche bzw. Mitglied einer zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zugehörigen Kirche ist.  

Anmeldung einfach online

Die Taufe findet direkt an der Fulda auf dem Gelände des Kanu-Clubs statt. Getauft wird wahlweise mit der Taufschale an Land oder direkt an der Fulda. „Wer mag, kann nach der Taufe mit einem mitgebrachten Picknick weiterfeiern, kühle Getränke stellen wir zur Verfügung“, sagen Pfarrerin Koch-Zeißig, Pfarrer Bürger und Pfarrer Grimm. Sollte aufgrund des Wetters ein Tauffest unter freiem Himmel nicht möglich sein, werde man auf die Kirchen ausweichen. Am ersten September findet ein gemeinsames Taufgespräch in den Räumen der Kreuzkirche statt, um den Ablauf sowie alle Fragen zu besprechen. Dazu werden Eltern und Paten eingeladen. Die Anmeldung zu dem Tauffest ist ab sofort online möglich unter Anmeldeformular


Die evangelischen Kirchengemeinden des Kooperationsraums Fulda Mitte laden Familien am 11. September um 10.30 Uhr zu einem Tauffest unter freiem Himmel ein. „Wir planen einen fröhlichen Open-Air-Gottesdienst, in dem jedes Kind individuell getauft wird,“ sagen Pfarrerin Jana Koch-Zeißig, Pfarrer Stefan Bürger und Pfarrer Dr. Michael Grimm. „Wir haben mit dem Gelände des Kanusportvereins einen besonders schönen Ort direkt am Wasser finden können,“ freuen sich die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer.

Angesprochen werden sollen vor allem Familien, die wegen der Corona-Pandemie die Taufe ihres Kindes aufgeschoben haben. Das Tauffest richtet sich an Familien und Alleinerziehende mit kleinen Kindern bis zu sechs Jahren.  Die gemeinsame Taufe von Geschwisterkindern sei ebenfalls möglich, sagen die Pfarrerinnen und Pfarrer. Den Gottesdienst gestaltet das Pfarrteam gemeinsam mit Musikern und Musikerinnen und mit Beteiligung der Tauffamilien. Taufpate kann sein, wer Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche bzw. Mitglied einer zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zugehörigen Kirche ist.  

Die Taufe findet direkt an der Fulda auf dem Gelände des Kanusportvereins statt. Getauft wird wahlweise mit der Taufschale an Land oder direkt an der Fulda. „Wer mag, kann nach der Taufe mit einem mitgebrachten Picknick weiterfeiern, kühle Getränke stellen wir zur Verfügung,“ sagen Pfarrerin Koch-Zeißig, Pfarrer Bürger und Pfarrer Grimm. Sollte aufgrund des Wetters ein Tauffest unter freiem Himmel nicht möglich sein, werde man auf die Kirchen ausweichen. Am ersten September findet ein gemeinsames Taufgespräch in den Räumen der Kreuzkirche statt, um den Ablauf sowie alle Fragen zu besprechen. Dazu werden Eltern und Paten eingeladen. Die Anmeldung zu dem Tauffest ist ab sofort online möglich: Anmeldung

Die evangelischen Kirchengemeinden des Kooperationsraums Fulda Mitte laden Familien am 11. September um 10.30 Uhr zu einem Tauffest unter freiem Himmel ein. „Wir planen einen fröhlichen Open-Air-Gottesdienst, in dem jedes Kind individuell getauft wird,“ sagen Pfarrerin Jana Koch-Zeißig, Pfarrer Stefan Bürger und Pfarrer Dr. Michael Grimm. „Wir haben mit dem Gelände des Kanusportvereins einen besonders schönen Ort direkt am Wasser finden können,“ freuen sich die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer.

Angesprochen werden sollen vor allem Familien, die wegen der Corona-Pandemie die Taufe ihres Kindes aufgeschoben haben. Das Tauffest richtet sich an Familien und Alleinerziehende mit kleinen Kindern bis zu sechs Jahren.  Die gemeinsame Taufe von Geschwisterkindern sei ebenfalls möglich, sagen die Pfarrerinnen und Pfarrer. Den Gottesdienst gestaltet das Pfarrteam gemeinsam mit Musikern und Musikerinnen und mit Beteiligung der Tauffamilien. Taufpate kann sein, wer Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche bzw. Mitglied einer zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zugehörigen Kirche ist.  

Die Taufe findet direkt an der Fulda auf dem Gelände des Kanusportvereins statt. Getauft wird wahlweise mit der Taufschale an Land oder direkt an der Fulda. „Wer mag, kann nach der Taufe mit einem mitgebrachten Picknick weiterfeiern, kühle Getränke stellen wir zur Verfügung,“ sagen Pfarrerin Koch-Zeißig, Pfarrer Bürger und Pfarrer Grimm. Sollte aufgrund des Wetters ein Tauffest unter freiem Himmel nicht möglich sein, werde man auf die Kirchen ausweichen. Am ersten September findet ein gemeinsames Taufgespräch in den Räumen der Kreuzkirche statt, um den Ablauf sowie alle Fragen zu besprechen. Dazu werden Eltern und Paten eingeladen. Die Anmeldung zu dem Tauffest ist ab sofort online möglich unter folgendem Anmeldelink.

Tauben aus Papier sollen im Vorraum der Christuskirche schweben und Hoffnungsbotschaften vermitteln: Die Christuskirche lädt im Juli und August dazu ein, mit selbstgefalteten Tauben zu Hoffnungstägerinnen und -trägern zu werden. In den Schulen und Kindergärten, die zum Gemeindegebiet der Christuskirche gehören, hat Pfarrerin Jana Koch-Zeißig Bastelanleitungen für Hoffnungs-Tauben verteilt. Auch die Gemeindegruppen und alle Interessierten sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. „Wir freuen uns über jeden der Lust hat, Papiertauben zu falten, um sie dann an der Decke im Vorraum der Christuskirche schweben zu lassen,“ so die Pfarrerin. „Vielleicht fliegen einige Tauben auch ins Seniorenheim oder zu einer netten Nachbarin,“ schlägt die Pfarrerin vor. Vorbereitete Papiere mit einer Faltanleitung können von Juli bis August im Gemeindebüro der Christuskirche im Haus Oranien, Heinrich-von Bibra-Platz 14a, abgeholt werden. Ansonsten könne auch jedes Papier, das quadratisch zugeschnitten sei, zum Falten von Tauben verwendet werden. Die fertig gefalteten Tauben können im Vorraum der Christuskirche abgegeben werden.  

Die Aktion wird im Rahmen eines Familiengottesdienst am 27. Juni um 10 Uhr eröffnet. Bei schönem Wetter soll der Gottesdienst auf der Wiese vor der Kirche stattfinden. Gottesdienstbesucherinnen und -besucher werden gebeten, eine Picknickdecke mitzubringen.

Am Donnerstag, den 01. Juli 2021 findet von 18-21 Uhr ein Frauenabend in Präsenzform in der Evangelischen Kreuzkirche, Haderwaldstraße 89 in 36041 Fulda-Neuenberg statt.

Wir wollen mit Ihnen durch den Garten der Frauenarbeit gehen und uns über Zuversichtsprophet*innen und Hoffnungsträger*innen austauschen. Sie können alte Kontakte wieder auffrischen und sich durch neue Impulse stärken lassen.

Die Veranstaltung findet im Freien (mit einer Regenalternative im Gemeindehaus) statt. Alle geltenden Coronaregeln werden selbstverständlich eingehalten.

Bitte melden Sie sich jetzt an, damit wir planen können. Wir benachrichtigen Sie zeitnah, wenn sich eine analoge Durchführung nicht realisieren lässt.

Mit herzlichen Grüßen aus der Frauenbildungsarbeit

Maja Schauder, Sabine Schött und das Kirchenkreisteam der evangelischen Frauenarbeit

Am 24. Mai um 11 Uhr findet eine Pfingstgottesdienst mit Pfarrerin Anke Mölleken (Lutherkirche), Stadtpfarrer Stefan Buss (Stadtpfarrkirche) und Dekan Bengt Seeberg (Christuskirche) im bischöflichen Garten, Michaelsberg 1 (Zugang über das Paulustor Eingang Generalvikariat) statt. Livestream auf dem YouTube-Kanal der Innenstadtpfarrei Fulda.
Anmeldung unter https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/

Der ökumenische Open-Air-Gottesdienst findet in diesem Jahr im Bischofsgarten, Michaelsberg 1, statt. Mit Pfarrerin Anke Mölleken (Lutherkirche), Stadtpfarrer Stefan Buss (Stadtpfarrkirche) und Dekan Bengt Seeberg (Christuskirche) Anmeldung: https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/

Als Verantwortlicher für die Polizei- und Notfallseelsorge im evangelischen Kirchenkreis Fulda ist Pfarrer Dr. Michael Grimm erleichtert über das Impfangebot an seine Berufskollegen. Nun können Seelsorgerinnen und Seelsorger wieder unbeschwerter erste Hilfe für die Seele leisten.

Wenn das Handy klingelt und zum Einsatz ruft, bleibt Pfarrer Dr. Michael Grimm nur wenig Zeit. Neben seiner Rettungsweste muss der Notfallseelsorger auch an den Mund-Nasen-Schutz denken. In der Regel wird er gerufen, wenn plötzlich der Tod ins Leben tritt. Bei Unfällen, Suiziden und plötzlichen Todesfällen ist die Notfallseelsorge Teil der Rettungskette und wird auf Anforderung des Einsatzleiters von der Zentralen Leitstelle alarmiert. Der evangelische Pfarrer ist dann zur Stelle, wenn es darum geht, Menschen in einer Notsituation beizustehen. Etwa, wenn ein Verkehrsunfall tödlich verläuft und die Polizei eine Todesnachricht zu überbringen hat. Er geht dann mit den Polizisten mit und stellt sich vor: „Ich bin Notfallseelsorger und ich bin jetzt für sie da.“ Seine Arbeit beginnt meist dann so richtig, wenn die Polizei wieder geht. „Überraschend mit dem Tod eines Angehörigen konfrontiert zu werden, gehört wohl zu dem Schlimmsten, was einem Menschen passieren kann.“ Da sei es vor allem wichtig, da zu sein und die Betroffenen zu stabilisieren. „Meine Aufgabe ist es, wieder Struktur in den Alltag zu bringen und Unterstützung von Freunden oder Verwandten zu organisieren.“ Oft erhalte er nach einem Einsatz die Rückmeldung: „Es war so wichtig, dass Sie da waren.“

Wichtiger Dienst an der Gesellschaft

In der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des Landkreises Fulda arbeiten evangelische und katholische Seelsorger Hand in Hand mit einem Kriseninterventionsteam. In der ersten Phase der Corona-Pandemie wurde die Notfallseelsorge zunächst ausgesetzt. Im Herbst letzten Jahres wurde der Dienst dann wieder aufgenommen, mit den nötigen Abstands- und Hygieneregeln. Manchmal gerieten die Helfer dabei selbst in eine schwierige Lage: „In Notsituationen fällt das Abstandhalten schwer,“ sagt Pfarrer Dr. Grimm, „etwa, wenn Angehörige und Freunde in einer kleinen Wohnung zusammenkommen, weil ein Kind vermisst wird.“ Mittlerweile sind die meisten Notfallseelsorger geimpft. Michael Grimm freut sich, nach der Impfung seinen Dienst wieder ausüben können, ohne ständig darauf achten zu müssen, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen. Grimm ist überzeugt, dass die Notfallseelsorge einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft leistet. Sie komme nicht nur Kirchenmitgliedern zu Gute, sondern allen Betroffenen: "Wir sind rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr für Menschen in Notsituationen da.“ Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer werde in unserer Gesellschaft häufig tabuisiert, bemerkt Grimm. In diesem Bereich sei die Kirche besonders gefragt, und deshalb hat die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ihre Pfarrerinnen und Pfarrer zur Mitarbeit in der Notfallseelsorge verpflichtet. „Die Menschen nehmen sehr dankbar zur Kenntnis, dass jemand von der Kirche in schweren Stunden für sie da ist.“

Michael Grimm hat einen Dienstauftrag für die Polizei- und Notfallseelsorge im evangelischen Kirchenkreis Fulda. Durch seine jahrelange Arbeit als Klinikseelsorger habe er gelernt, professionell mit Belastungssituationen umzugehen. Trotzdem brauche er nach manchen Einsätzen selbst Zeit, das Erlebte zu verarbeiten. Etwa, wenn es um den Tod von Kindern geht oder wenn nach Suiziden Kinder zurückbleiben. „Das geht natürlich nicht spurlos an mir vorüber,“ berichtet er. Und was ist, wenn Polizisten und Einsatzkräfte selbst Beistand benötigen? Nach einem Einsatz können auch sie mit den Notfallseelsorgern über belastende Eindrücke sprechen. „Das wird auch immer wieder in Anspruch genommen“, sagt Grimm.  

Evangelischer Kirchenkreis Fulda
Heinrichstraße 2
36037 Fulda

Die diesjärige Datei mit den Losungen konnte nicht gefunden werden. Weitere Infos in der ReadMe.md des Plugins.

homechevron-down